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Ordnung = neue Lebenslust

Dank Marie Kondo gibt es bei uns eine weitere neue deutsche Welle:

Die Ordnungs- und Aufräumwelle! Ordnung wird salonfähig.

Kein Tag vergeht, ohne dass ich von der neuen Serie bei Netflix rund um die Aufräummethode „KonMari“ höre. Zeitungen sind voll mit Artikeln, in Social Media überschlagen sich die Beiträge und das Thema ist in aller Munde.

Fast jede und jeder kennt die kleine Japanerin, die immer freundlich lächelnd im Fernsehen bei amerikanischen Familien für Ordnung sorgt. Selbst eingefleischte Chaoten sehen sich plötzlich erleuchtet und bekennen sich zur neuen Aufräumlust.

Fast wie ein Virus – ist das ansteckend?

In den USA und unseren Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind Ordnungsberater oder Ordnungscoaches schon lange bekannt und werden selbstverständlich gebucht. Diese Art der Dienstleistung hat dort längst Einzug gehalten und erleichtert bereits das Leben von unzähligen Menschen.

Kommt es mir nur so vor oder tun sich besonders Menschen in Deutschland mit der Thematik Ordnung noch schwer?

Steht bei uns der Begriff Unordnung zu schnell im direkten Vergleich mit dem Messie-Syndrom? Brechen sich vor allem Deutsche einen Zacken aus der Krone, wenn sie fachkundige Unterstützung beim Aufräumen in Anspruch nehmen? Fällt das anderen einfach leichter?

Ich für meinen Teil finde es einfach großartig, dass über das Thema Ordnung endlich verstärkt öffentlich diskutiert wird, auch wenn sich einige Gemüter dabei ordentlich erhitzen und sich die Geister durchaus scheiden.

Gut so – mehr davon! Beschäftigen wir uns mit diesem Thema, holen wir es aus der Versenkung, bilden wir uns eine Meinung und erkunden wir die eigenen Vorstellungen und Gedanken.

Erzähle ich von meiner Ordnungsarbeit, werde ich ganz oft gefragt, ob ich auch mit Messies arbeite. Dann erwidere ich spontan: „Meine Kunden sind Menschen wie du und ich.“ Schließlich kann jeder Ordnung gebrauchen, im Leben, in Beziehungen, in Familien, in Privaträumen, auf der Arbeit oder schlichtweg im eigenen Portemonnaie.

Und ob jemand ein toller, liebenswerter Mensch ist, hat doch rein gar nichts mit dem Grad seiner Unordnung oder Ordnung zu tun.

Um auch das mal klarzustellen: Es kann tatsächlich jeden Einzelnen von uns treffen, dass er aufgrund von veränderten Lebensumständen den Fokus auf Ordnung verliert. Entweder langsam anschleichend oder urplötzlich stehen auf einmal ganz andere Dinge im Vordergrund und fordern unsere Aufmerksamkeit. Wie schnell das geht, weiß ich aus ganz persönlicher Erfahrung.

Umso größer ist die Freude, wenn man dann jemanden findet, der einem mit echt helfender, mitanpackender Unterstützung zur Seite steht. Nichts anderes ist der Sinn meiner Ordnungsarbeit und die der sonstigen Ordnungscoaches. Wir verstehen uns als Dienstleister der besonderen Art, wie beispielsweise ein Friseur ebenfalls für eine persönliche Note sorgt.

Wir sind nur noch persönlicher und dabei immer absolut diskret.

Zieht jetzt durch Ordnung endlich mehr Lebenslust in die Köpfe der Menschen und in deutsche Haushalte ein, erfreut mich das wirklich enorm.

Ordnung ist so viel mehr als reines Aufräumen. Ordnung verschafft uns mehr Zeit, Durchblick, Platz und Frei-Räume. Ordnung bewegt, lässt Neues entstehen. Äußere Ordnung bringt innere Klarheit und vieles mehr, ich könnte hier stundenlang weitere Vorteile aufzählen.

Daher das Wichtigste zum Schluss: Egal wie und wodurch, ob mit meiner Hilfe oder aus eigenem Antrieb, wer seine persönliche Ordnungsstruktur gefunden und geschaffen hat,

lebt einfach gesünder, glücklicher und obendrein ordentlich erleichtert.

Packen wir`s an – gemeinsam schaffen wir Ordnung!