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Weshalb Ordnung?

Wozu ist Ordnung eigentlich gut? Weshalb lohnt es sich, für Ordnung zu sorgen?

Ganz einfach: Damit der Flohmarkt gut vorbereitet ist, aus dem Kinderzimmer ein Jugendzimmer werden kann und die Mama endlich ihr eigenens Wohlfühlschlafzimmer bekommt. Wenn das keine konkret großartigen Gründen für Ordnung sind.

In der heutigen Erfolgsgeschichte erzähle ich Ihnen von einer Familie, die sich mit mir in Punkto Aufräumen einiges vorgenommen hatte.

Mit dem Ziel vor Augen, den Flohmarkt am Wochenende zu bestücken.

Im Zimmer der Tochter starteten wir zuerst und schauten Regal für Regal, Karton für Karton durch. Wegschmeißen, Behalten, für den Flohmarkt – die Einteilung gelang ihr spielend. Denn sie ist der festen Überzeugung: „Ich bin jetzt 12 Jahre alt, da will ich mich endlich von meinem Grundschulzimmer verabschieden. Außerdem spare ich schon lange für einen neuen Schreibtisch, da kommt das Geld vom Flohmarkt noch oben drauf.“ Alles klar – Altes raus, Neues rein – so läuft`s!

 

Ein Junge steht vor einer blauen Box voller Bücher.

Gemeinsam mit dem 9-jährigen Sohn sortierte ich anschließend Unmengen an Büchern und Spielzeug. Die Spielekartons überprüften wir auf Vollständigkeit und verklebten und beschrifteten diese für den Flohmarkt. Er wusste ganz genau, welches Teil wozu gehört, welches bleiben darf und womit er gar nicht mehr spielt.

Wir einigten uns per Handschlag darauf, dass ich alles in die Mülltüte werfen durfte, was von ihm die Bewertung  „kenne ich nicht, weiß nicht was das ist“ bekam. Fast nebenbei räumten wir dabei sein gesamtes Zimmer auf und zwar gründlich. Sogar unter dem Bett, hinter der Tür und in einigen Schubladen entdeckten wir ungeahnte Schätze.

Wir fanden so manches Kleinteil, das er schon schmerzlich vermisste.

Als beim Sohnemann nach gut zweieinhalb Stunden die Luft raus war, arbeitete ich mit der Mutter weiter. Sie hatte sich sehnlichst ein geordnetes Schlafzimmer für mehr Ruhe und Behaglichkeit gewünscht. Denn bis dato fiel ihr Blick beim Betreten des Zimmers zuerst auf die Kommode voller Krimskrams und das überfüllte staubige Bücherregal.

Gewünscht, getan. Wir misteten das Regal ordentlich aus, nahmen uns jedes Einzelstück auf der Kommode vor und klärten Sinn und Verbleib. Auch ihren Lesesessel rückten wir ins rechte Licht und fanden eine kuschelige Ecke mit bestem Ausblick. Einen Hocker plus Tablett funktionierten wir kurzerhand zum Beistelltischchen um. Am Ende unserer Aufräumaktion meinte sie fröhlich gestimmt:

„Oh wie schön es jetzt hier wieder aussieht, so leer und großzügig. Ich freue mich schon riesig auf dieses neu gestaltete Zimmer – mein Zimmer!“

Weitere Ergebnisse des produktiven Gesamttages ließen sich obendrein in Form der fertig gepackten Flohmarktkisten sehen. Die Ausbeute nahm eine ganze Wand im Flur in Anspruch. Bravo, das hat sich echt gelohnt! Als zusätzliche Belohnung winkt jetzt noch der Flohmarkt, bei dem sich sicherlich vieles in bare Münze umwandeln lässt. Der Gewinn wird übrigens ganz fair gedrittelt, denn schließlich haben alle drei ganz ordentlich mitangepackt.