
Erlaube dir, Dinge zu entsorgen
Es gibt ein übergreifendes Thema, das mir bei meiner Ordnungs-Arbeit immer wieder begegnet: Die Angst, der Widerwillen, die Scheu oder das schlechte Gewissen, etwas wegschmeißen, loswerden oder ausrangieren zu dürfen!
Das betrifft zum Beispiel ein Kleidungsstück, das meine Kundin nicht mehr mochte. Oder ein gemaltes Kinderbild aus längst vergangenen Tagen. Ein gelesenes Magazin oder Buch, welches nicht mehr gefallen hat, sowie Bestandteile/Materialien eines nicht mehr ausgeübten Hobbys, oder eben auch ein ausgedientes Erinnerungsstück bzw. ungeliebtes Geschenk.
Kennst du dieses diffuse Schuldgefühl? Ist dir das auch schon begegnet?
Warum entbindest du dich nicht von Altlasten?
Wer verbietet dir das? Wer, wenn nicht DU, könnte dir das überhaupt verwehren?
Oftmals herrscht beim Thema Weggeben oder gar Wegwerfen ein merkwürdig schlechtes Gewissen vor. Wie eine dunkle Ahnung oder ein alter Glaubenssatz der uns blockiert, Tante Ernas pompöse Kristallvase auszusortieren. Warum nur? Übt Tante Erna aus der Ferne diesen hinderlichen Einfluss bzw. Druck aus? Oder haben wir (noch) nicht gelernt, auf uns selbst zu achten und zu hören?
Lass nicht Dinge dein Leben bestimmen, bestimme dein Leben selbst
Gib dir die Selbstermächtigung, Dinge auszurangieren, zu verschenken, zu verkaufen oder eben auch wegzuwerfen. Wenn du es alleine nicht schaffst, erteile ich dir hiermit die generelle Erlaubnis vorbehaltlos. Du musst nichts behalten!
Das gilt übrigens auch für Geschenke! Geschenke haben den Sinn und Zweck, Freude und Wertschätzung auszudrücken – sowohl auf der Seite des Schenkenden, als auch auf der Seite des Beschenkten. Ist das Geschenk übergeben, hat es seinen Zweck erfüllt.
Bist du die beschenkte Person, darfst du mit der Gabe tun und lassen, was du möchtest – ohne jegliches schlechte Gewissen. Du bestimmst nach eigenem Empfinden, ob dich das Geschenk beglückt oder eben nicht. Es ist völlig unerheblich, was andere davon halten, nur Du entscheidest, ob du es bewahren oder ziehen lassen willst.
Was verspürst du gerade?
Geschenke verschenken
Sind wir mal ehrlich: Geschenke sind oft gut gemeint, aber nicht immer gut getroffen. Bevor du dich einem weiteren materiellen Gegenstand „verpflichtet“ fühlst und ihn zähneknirschend ins volle Regal stellst, braucht es vermutlich neue Absprachen unter den Schenkenden. In unserer Familie haben wir uns z.B. zu Weihnachten darauf geeinigt, nur noch essbare Geschenke zu verteilen. Diese Idee ruft seit Jahren enorme Begeisterung und Erleichterung hervor.
Sprecht miteinander. Vielleicht sind in deinem Umfeld mittlerweile Zeit- oder Geld-Aufmerksamkeiten beliebter, oder es ist völlig in Ordnung, einfach nichts zu schenken. Für mich persönlich sind Blumensträuße ein wunderbares Geschenk – ich erfreue mich an der bunten, neuen Frische und darf sie letztendlich wegwerfen, ohne schlechtes Gewissen und Kümmerauftrag.
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Bei meiner Ordnungsarbeit vergebe ich übrigens die Erlaubnis zum Wegwerfen und damit zum Loslassen wirkungsvoll immer wieder. Dafür ernte ich regelmäßig erlöstes Aufatmen, ein glückliches Lächeln und strahlende Augen – Erleichterung pur!
Willst du das auch erleben? Benötigst du meinen ordnenden Beistand im befreienden Trennungsprozess? Gemeinsam schaffen wir das. Ruf mich einfach an: 06126-991575.