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Ordnung macht süchtig

„Einmal inspiriert, habe ich angefangen und nicht mehr aufgehört!“

Mit diesen Worten beginnt die heutige Fortsetzungsgeschichte einer inzwischen wahren Ordnungsbegeisterten! Sie wurde durch meine Ordnungstipps in der Zeitungsserie derartig angespornt und motiviert, dass sie seitdem in ihren vier Wänden Schritt für Schritt entrümpelt und aufräumt. Und sie hört gar nicht mehr auf!

Ihr persönlicher Ordnungs-Stein rollt immer weiter und weiter…

Grund genug, sie wieder einmal zu besuchen und ihre andauernden Ordnungserfolge zu feiern. Seit längerem kennen wir uns jetzt persönlich und tauschen uns regelmäßig rund um Fragen zur Ordnung aus. Das ist für beide überaus bereichernd.

Als Fortsetzung unserer gemeinsamen Erfolgsgeschichte haben wir Bilanz gezogen.

Was hat sich in deinem Leben bisher ordentlich verändert?

„Ganz besonders mein Büro! Ich muss jeden morgen an dich denken“, sagt sie lachend. „Am liebsten mag ich nur das Nötigste auf dem Schreibtisch stehen haben, zu viel macht mich verrückt!“, erklärt sie ihre entdeckte Ordnungsliebe.

Ihr Schreibtisch glänzt durch akurate Ordnung, auf der neuen weißen Tischplatte steht nur sehr wenig. Die Arbeitsfläche setzt sich deutlich als optische Barriere zum seitlich anschließenden Aufbewahrungsregal ab. Türkisfarbene Akzente verschönern den Raum. Ihr gesamtes Büro und das angrenzende Atelier wirken einladend, individuell, durchdacht, ordentlich gemütlich – wunderbar!

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Auf einer weißen Arbeitsplatte steht ein PC, eine Tastatur, eine Maus und eine Orchidee. Mehr nicht. Ordnung am Schreibtisch.

Rituale geben Sicherheit

„Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Fluch und Segen eines Homeoffice, weil ich dazu neige, keine Grenzen zu setzen (Beruf versus Privatleben) und mich dann verzettele. Also schaffe ich mir feste Rituale, das bringt Struktur und eine gewisse Sicherheit.

Dazu gehört ein fester Termin für die Buchführung, immer der 1. Montag im Monat. Dieser Termin ist gesetzt und die Arbeit wird nicht mehr weggeschoben, sondern beendet. Ich muss das ernst nehmen, sonst mache ich zu lange gar nichts. Bürokram gehört dazu und jetzt ist es ganz leicht. Ich habe mein persönliches Ordnungssystem gefunden, das sich für mich bewährt, nichts rutscht mehr durch.

Jeden Abend räume ich den Schreibtisch und auch den Arbeitsplatz im Atelier auf (oder zwischendurch, wenn ein Projekt abgeschlossen ist). Das sorgt für mein Feierabendgefühl und ich weiß, jetzt ist Privates dran. So kann ich ohne Altlasten in den neuen Tag starten. Müsste ich morgens erst sortieren, hätte ich schon keinen Bock mehr, überhaupt anzufangen.

Erleichterung

Gerade im Bereich Homeoffice sorgen Ordnung und Struktur für Arbeitserleichterung. Ist einmal Grund drin, kann ich diesen halten und verliere keine unnötige Zeit.

Neuerdings leere ich freitags immer die Papierkörbe und Mülleimer und entsorge quasi den Müll der letzten (Arbeits-)Woche. Sehr befreiend! Ich wische die leergeräumte Schreibtischplatte ab und entferne den Staub auf Drucker und PC. Parallel nochmal durchlüften. Das dauert zusammen keine 10 Minuten. Somit starte ich ordentlich ins Wochenende und finde am Montag (oder am nächsten Arbeitstag) einen einladenden Arbeitsplatz vor. 

Es erhöht den Wohlfühlfaktor, alles in Ordnung zu wissen.

Da ich viel Zuhause bin, weil ich auch dort arbeite, will ich Störfaktoren ausmerzen und es einfach schön haben. Inzwischen habe ich mir viele Winkel und Ecken im Haus vorgenommen. Kleinigkeiten, wie das Schubladenelement am Esstisch, sind für den „Tu-es-day“ vorgesehen.

Für solche kleineren Vorhaben entwerfe ich Projektzettel. Wenn ich die ziehe, entscheide ich spontan, ob sie gerade passen (Zeit, Aufwand, Wetter). Manche Ordnungsprojekte unterteile ich in mehrere Abschnitte (Zettel), einfach damit ich dranbleibe.

Manchmal ist es auch gut, einen konkreten Anlass zu haben, damit man aufräumt oder saubermacht. Wenn sich zum Beispiel Besuch oder Übernachtungsgäste ankündigen. Früher habe ich die Bügelwäsche, die ich im Gästezimmer lagere, in ein anderes Zimmer „verschoben“. Heute erledige ich die Bügelarbeit, bevor die Gäste kommen, und habe ein richtig gutes Gefühl dabei. Dass man manchmal einen Anschubser braucht, finde ich menschlich.

Gutes Gewissen

Bei uns zu Hause sieht es jetzt grundsätzlich völlig ok aus. Letztens musste der Heizungsbauer kommen und ich konnte ihn guten Gewissens durchs ganze Haus führen, sehr erleichternd. Ok, bis auf den Keller und den Dachboden. Da habe ich bisher grob strukturiert und vorsortiert, aber die Weihnachtsdeko ist wieder ordentlich verstaut.

Mein Resümee: Der Ordnungsstein rotiert durchs komplette Haus, aber da ist natürlich noch Luft nach oben. Es tut gut zu begreifen, was ich schon alles geschafft habe. Ich will es einfach schön haben – meinen Schwerpunkt setze ich hier: My home is my castle.“

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Ich finde es ebenfalls beeindruckend, was sie alles erreicht hat und mit welcher Leichtigkeit, völlig ohne Druck, sie ihre Ordnungsziele unablässig verwirklicht. Ich bin echt stolz auf sie, und meinte neulich: „Du als Aufräumkünstlerin schaffst das alles mittlerweile echt spielend!“ Woraufhin sie antwortete: „Dankeschön, aber DU bist es, die den Ordnungsstein ins Rollen gebracht hat!“

Tja, wir sind wohl ein echtes Ordnungs-Dreamteam, zwei Ordnungs-Süchtige im Ordnungs-Glück!
Übrigens bedeutet regelmäßig als Synonym bei Woxikon kontinuierlich – dauernd – süchtig… 😉

Wollen Sie auch ordentlich vorankommen? Kontaktieren Sie mich: 06126-991575.