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Ordnung nie gelernt

Ein Mann sitzt auf einem Stuhl mitten auf einem Weg und lauter Blätter fliegen um ihn herum.

„Meine Eltern waren schon chaotisch.“
„Bei uns zu Hause sah es immer total schlimm aus.“
„Aufräumen wurde mir nie beigebracht.“
„Mein Vater/meine Mutter hatten kein Händchen für Ordnung.“
„Daheim gab es nirgendwo Struktur.“

Diese und ähnliche Sätze höre ich nicht selten von meinen Kunden – von Menschen, die mittlerweile 25, 37, 56 oder 75 Jahre alt sind. Sie haben Ordnung nicht von ihren Eltern gelernt, lautet die Aussage dahinter. Klingt da ein Vorwurf, verborgen oder sogar offen mit?

Sind unsere Eltern dafür verantwortlich, wie wir als Erwachsene in Ordnung leben? Uiii, dann haben meine vier Töchter beste Chancen für ihr Leben!

Eltern sind Vorbilder

Spaß beiseite, natürlich spielt es eine Rolle, wie und ab wann wir als Kinder an das Thema Aufräumen herangeführt wurden. Und wie unsere Erziehenden uns Ordnung vorgelebt haben.

Wir alle wissen, dass Eltern Vorbilder sind, positiv wie negativ. Räumen Eltern selbstverständlich und ohne großes Spektakel auf, überträgt sich diese Lebensweise auf die Kinder: Sie erfahren, dass Aufräumen ein konstanter Teil der Tagesstruktur ist und einfach dazu gehört. Prima Einstellung!

Meiner Meinung nach kann man gar nicht früh genug damit anfangen, Kinder beim Aufräumen miteinzubeziehen, denn gerade kleine Kinder wollen noch mithelfen, haben Spaß daran und erledigen altersgerechte Aufgaben sogar richtig gerne. Sie ahmen und eifern freudvoll nach.

So hat bereits unsere jüngste Tochter im Alter von 2 Jahren mit Elan und großer Ernsthaftigkeit alle leeren (Plastik-) Flaschen in den Korb an der Kellertür gestellt. Das war ihre erste, persönliche Aufgabe.

Kindergarten: spielend aufräumen

Im Kinderkarten lernen Kinder früh und spielerisch, was Ordnung schaffen und halten bedeutet. Auch hier arbeiten Erzieherinnen vorbildlich, sie fangen irgendwann mit dem Aufräumen an, setzen den Startpunkt (Signal, Musik), ohne Wenn und Aber, freundlich-gelassen-konsequent. Diese Haltung wirkt sich natürlich auf die Kinder aus und das Aufräumen klappt grundsätzlich wie am Schnürchen. Teilen Sie meine Beobachtung?

Was aber, wenn Erwachsene in ihrer Kindheit und auch danach nie aufräumen mussten, weil es ihnen innerhalb der Familie oder Partnerschaft immer abgenommen wurde?
Was also, wenn sie Ordnung wirklich nie gelernt haben?

Dann haben Erwachsene jetzt eine Wahl!

  • Erwachsene können jetzt wählen und selbst entscheiden, ordentlich zu sein oder zu werden.
  • Sie können Eigenverantwortung für ihr Tun übernehmen und sich von Vorwürfen gegenüber anderen frei machen.
  • Sie können hinschauen und Ausreden durchschauen.
  • Sie können wählen, ordentlich zu werden, weil Sie es wollen, oder Sie wählen unordentlich zu bleiben, weil Sie es wollen.
  • Sie können sich Aufräumen vornehmen und (er-) lernen.
  • Sie können bei der Chaosauflösung Hilfe annehmen, wenn sie es wollen.

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Das Wollen und Tun kann zweifellos verstärkt werden, wenn von vertrauenswürdigen Außenstehenden geraten wird, für Ordnung zu sorgen, weil es höchste Zeit ist. Beispielsweise weil ein Arzt hinter Stresssymptomen und Schlafstörungen u.a. akute Überforderung durch Unordnung vermutet. Oder ein Psychologe Aufräumen als eine clevere Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes empfiehlt.

Ordnung auf Rezept?

Ein Burnout– oder AD(H)S-Coach erkennt weitblickend, dass Unordnung ablenkt, zur mangelnden Konzentrationsfähigkeit beiträgt, und dass Unerledigtes Anspannung steigert sowie Entspannung einschränkt.
Bestehendes Chaos kann die Willenskraft schwächen, das Gehirn blockieren und die Denkleistung durchaus mindern. So fanden Neurowissenschaftler an der Princeton University heraus, dass Unordnung in der Umgebung von Probanden zu deutlich schlechteren Ergebnissen, Leistungseinbußen und erhöhtem Stress führten.

Je mehr Zeug desto mehr Stress

Was bedeutet das alles in Bezug auf IHRE Ordnung?

Dass es sich jederzeit lohnt, Ihre Unordnung in den Griff zu bekommen und eine individuell passende Struktur zu erschaffen. SIE als Erwachsener haben es jetzt in der Hand, die gegenwärtige Zeit zu nutzen.

Ordnung ist möglich, machbar, lernbar – mit Unterstützung noch leichter.

Denn wie sagt Lisa Rudigier (Kinesiologin und Potentialentfalterin) von Lernen und Leben in Balance so schön: „Lernen funktioniert in jedem Lebensalter. Lernfreude ist ein großer Schlüssel für ein erfülltes Leben, auch durch Krisen hindurch.“

Mit Lisa zusammen habe ich schon einigen Menschen (groß wie klein) wirksam geholfen, ihr Leben wieder in Ordnung zu bringen und die positiven Seiten einer funktionierenden Ordnungsstruktur zu erfahren.

Lerncoach und Ordnung4you

Lisa hat zu unseren gemeinsamen Projekten ihre eigenen Worte gefunden, für die ich mich ganz herzlich bedanke:

„Ich kenne Heike Eberle und ihre tolle Arbeit bereits seit 2009. Ende 2019 lud ich sie im Rahmen meiner Beratungstätigkeit ein, in einer Helferteam-Runde mitzuwirken. Große Probleme in Familiensystemen sind komplex, brauchen unterschiedliche Fachkompetenzen und pragmatische Hilfestellungen von unterschiedlichen Menschen – so meine Erfahrung. 

Ich wusste, dass Heike, wenn sie diesen speziellen Fall mitbetreut, sich als geniale und tatkräftige Organisatorin wie eine Mutter-Courage der privaten und geschäftlichen Ordnung lösungsfindend annehmen wird. Und genau das geschah. Blockaden wurden erkannt, gelockert und unser gemeinsamer Klient kam wieder ins eigene Handeln und Entscheidungsfinden.

Aufräumen gibt Handlungsfreiheit

Ich schätze Heikes Sonderbegabung, unfassbares Chaos klug und zupackend in eine Struktur aufzulösen, die zu dem jeweiligen Auftraggeber/der Auftraggeberin passt. Sie arbeitet einfühlsam, kompetent, zielführend und immer auf ein praktisch-schönes Ergebnis fokussiert.“

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Wenn Sie also in Ordnung leben wollen, weil Sie es jetzt entscheiden, stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin nur einen Anruf entfernt: 06126-991575.

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