Ordnungsziele

Ein Dartpfeil steckt genau in der Mitte der Scheibe - Ziel erreicht. Ordnungsziele sind wichtig.

Welches sind deine Ordnungsziele?

Hast du dir schon mal überlegt, warum du aufräumen willst – ausgerechnet jetzt? Was dahinter steckt? Welche Ziele und Wünsche du beim Ordnung schaffen verfolgst?

Nicht? Dann wird es höchste Zeit. 😉

Wie sage ich immer so schön: Deine Wünsche und Visionen wirken wie ein Turbo. Sie verdienen es, genauer betrachtet und visualisiert zu werden. Je genauer und aufrichtiger du hinschaust, weshalb du aufräumen und etwas verändern willst, desto motivierter und tatkräftiger bleibst du am Ball.

Kennst du deine Ordnungsziele, kannst du geZIELt aufräumen.

Ein paar kurze Worte zu ZIELEN: Ziele geben unserem Denken und Handeln Orientierung und halten uns auf Kurs wie Richtungsweiser. Sie verleihen unserem Tun einen Sinn und steigern unsere Energie und Entschlossenheit.

Ich weiß, es ist nicht immer leicht, die eigenen Ziele klar zu benennen. Eine Kundin sagte einmal zu mir: „Ich will nach Hause kommen und mich wohlfühlen!“ Wunderbar, ein echt starkes Ziel. Es hört sich vielleicht banal an, ist aber einfach großartig.

Eine andere Kundin meinte: „Ich will endlich im ehemaligen Kinderzimmer mein eigenes Reich einrichten.“ Bravo, mehr davon! „Mein neuer Partner soll sein eigenes Zimmer bekommen und sich bei mir Zuhause fühlen.“ Wundervoll!

Vielleicht befindest du dich auch in einer Umbruchphase und brauchst ringsum reichlich Überblick und Ordnung. Dann suchst du offenbar gezielt nach Klarheit und Halt.

Ziele fokussieren und beflügeln

Beschreibe deine Ziele möglichst positiv und mit Vorliebe aus dem Bauch heraus.

Ich gebe dir ein paar belanglos klingende, allerdings bedeutungsvolle Beispielsätze an die Hand:

  1. Ich will nach Hause kommen und mich wohlfühlen.
  2. Ich will zur Ruhe kommen.
  3. Ich will wissen, wo meine Sachen liegen.
  4. Ich will meine Zeit besser nutzen und weniger mit dem Suchen von Dingen vergeuden.
  5. Ich möchte mein schlechtes Gewissen wegen der Unordnung loswerden.
  6. Ich benötige mehr Platz auf meinem Schreibtisch.
  7. Ich brauche mehr Raum und Freiheit für meine Hobbys und Vorlieben.
  8. Ich will wieder an die Bücher in der 2. Reihe drankommen.
  9. Ich will alten Ballast endlich verabschieden und mich auf Neues freuen.
  10. Ich will wissen, was ich überhaupt besitze.
  11. Ich will die Menge an unnötigen Dingen reduzieren.
  12. Ich möchte meinen Sachen wieder einen Wert beimessen.
  13. Ich will umziehen „mit leichtem Gepäck“.
  14. Ich wünsche mir grundsätzlich mehr Struktur und Klarheit.
  15. Ich möchte eine schöne aufgeräumte Wohnung genießen.
  16. Ich will wieder mehr Gäste und meine Familie einladen.

Erkennst du dich schon wieder? Was sind deine persönlichen Ordnungsziele? Nimm diese Sätze gerne als Anregung und reflektiere in Ruhe deine eigenen Absichten.

Finde heraus, warum du aufräumen willst und halte dir deine Ziele glasklar vor Augen. Schreibe diese auf, fertige gerne eine Liste an oder gestalte dein Wunschbild, Hauptsache, du siehst deine Wegweiser klar und deutlich. Denn deine Vorstellungen und Wünsche helfen enorm, beim Aufräumen dranzubleiben und deine Eigenmotivation hoch zu halten.

Ein starkes Warum ist eine starke Antriebskraft

Kommst du anschließend ins Tun, gehe bitte geordnet Schritt für Schritt vor. Ich helfe dir auch gerne konkret und bin nur einen Anruf entfernt: 06126-991575.



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