Tipp: Gute Fragen

3 gute Fragen, die dich ordentlich voranbringen

Heike, du fragst immer so schön. Da fällt es mir viel leichter, mich FÜR oder GEGEN etwas zu entscheiden,“ sagte mir einmal eine Kundin.

Fällt dir das Aufräumen sichtlich schwer? Bist du ständig verunsichert, ob du etwas weggeben oder behalten sollst? Kannst du nur sehr schlecht loslassen? Hindert dich womöglich dein schlechtes Gewissen daran? Oder behältst du vieles nur „für den Fall der Fälle“?

Meine 3 Fragen geben dir wertvolle Entscheidungshilfen:

  1. Wann hast du die Dinge zuletzt benutzt oder gebraucht?
  2. Würdest du die Sachen heute erneut kaufen?
  3. Passen die Stücke noch zu deinem jetzigen Stil und deiner Lebensphase?

1. Zeit-Regel für Gebrauchsgegenstände

Es gibt eine Faustregel, die besagt, alles was du länger als 1 Jahr nicht in der Hand hattest, darf gehen. Bestimme ruhig deine persönliche Zeitspanne, erweitere sie auf 2-3 Jahre, aber halte dich dann konsequent an deine eigene Zeit-Regel. Was du innerhalb dieser nicht benutzt hast, wird dir auch nicht fehlen. Stimmt`s?

2. Erneut kaufen?

Haben dir bestimmte Dinge früher genutzt und geholfen, kann das mit Stand heute ganz anders aussehen. Fragen dich ehrlich, ob du die Sachen wirklich erneut kaufen würdest oder ob dich diese nur an „gute Zeiten von damals“ erinnern.

Wie oft heben wir Gegenstände aus nostalgischen Gründen auf, selbst wenn diese längst kaputt sind oder ausgedient haben. Stelle dir die Frage, ob es sich wirklich lohnt, bestimmte Dinge zu reparieren oder sie für andere Zwecke zu verwenden. Kannst du die Frage verneinen, rangiere getrost aus und denke über eine „bessere“ Alternative nach.

3. Passend zur Lebensphase

Machen all deine Dinge dich heute immer noch glücklich, ganz ehrlich? Erfreuen sie bedingunglos dein Herz? Oder ärgerst du dich zunehmend über die angesammelte Fülle?

Leben bedeutet Veränderung –  auch in deinen Vorlieben für beispielsweise Farben, Stile, Gewohnheiten, Hobbys und Lebensweisen. Was früher zu dir gepasst hat, ist heute eventuell längst überholt. Vielleicht hast du in der Vergangenheit täglich die Brotbackmaschine genutzt – mittlerweile verstaubt sie seit über 8 Jahren im Keller. Früher fandest du die Farbe Rot megatoll, heute stehst du mehr auf Pastelltöne usw.

Du darfst (!) Dinge entsorgen oder abgeben, wenn sie keine Bedeutung mehr in deinem heutigen Leben haben – das ist völlig in Ordnung! Verabschiedest du Altes, schaffst du dir neuen Freiraum!

Erlaubt ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob du Dinge leichter loslassen kannst, wenn du weißt, wo diese hinkommen. Fällt dir eine Freundin oder Familie ein, die Freude an deiner nicht mehr getragener Kleidung hat? Kannst du besser abgeben, wenn du die Dinge in guten Händen weißt?

Wenn du meine Fragen konsequent anwendest, kommst du beim Aufräumen garantiert schneller und leichter voran. Probiere die Wirkung meiner Fragen aus. Beantworte diese für dich allein und ehrlich – das hilft!

Ansonsten stehe ich dir gerne tatkräftig zur Verfügung und stelle genau die richtigen Fragen live und persönlich. Ruf mich einfach an: 06126-991575.

Gemeinsam schaffen wir deine Ordnung!

Weitere Beiträge für dich

Warum Ordnungshilfe?

5 Gründe, warum du einen Ordnungscoach brauchst Versuchst du schon seit geraumer Zeit, dein Chaos zu bewältigen? Bist du es gewohnt, alles allein schaffen zu müssen? Hand aufs Herz: Wie weit bist du in punkto Ordnung bisher gekommen? Dabei gibt es sie wirklich: Professionelle Ordnungshilfe von Menschen, die dich beraten,

Aufräumen + Loslassen

Loslassen bedeutet: Entscheiden Das klingt leichter gesagt als getan, ich weiß. Gehörst du zu den Menschen, denen Entscheidungen schwer fallen? Sammeln sich bei dir Dinge und Altlasten massenweise an, weil du damit Erinnerungen und vergangene Erlebnisse verbinden? Hältst du ziemlich lange mit sentimentalen Gefühlen an Gegenständen fest? Würdest du bestätigen,

Mein Partner will nicht aufräumen

Er/sie scheut das Aufräumen! Geht der Wunsch oder die Sehnsucht nach Ordnung verstärkt von nur einem Partner aus und zieht der andere nicht ordentlich mit, kann das auf Dauer zu Frust und Auseinandersetzungen führen. In meinem Artikel Beziehungskiller Ordnung berichte ich darüber und gebe gleichzeitig Tipps zur Vermeidung von Konflikten.